Rückblick aus unserer Gemeinde

Rückblick Männertreff-Wandertour 2018

Am Samstag den 23.Juni morgens machten sich 5 wackere Wandergesellen auf - in Richtung schwäbische Alb - um die Gegend rund um Hohenstaufen zu „erwandern“. Zu Beginn war zunächst einmal kulturelle Bildung angesagt, im örtlichen Hohenstaufen-Museum gab es allerlei Wissenswertes über die Staufer zu erfahren. So gerüstet konnten wir gleich den ersten Anstieg zur Ruine erklimmen und wurden mit einem grandiosen 360°-Rundumblick belohnt. Bei bestem Wanderwetter starteten wir jetzt unsere Rundwanderung, die schöne Tour führte uns durch Wald und Flur, bis auf halber Strecke die malerische Burg Wäscherschloß zur Rast einlud. Bei zunehmendem Sonnenschein bot es sich auf dem Rückweg an, eine Kaffeepause mit bei leckerem Kuchen auf dem Marktplatz von Wäschenbeuren einzulegen, bevor wir den letzten Streckenabschnitt wieder hinauf zu unserem Startpunkt angingen. Auf einer tollen Sonnenterrasse ließen wir uns zum Abschluß der von Wanderführer Daniel perfekt organisierten Tour (danke dafür!) ein kühles Getränk und die verdiente Stärkung schmecken. Es war ein toller Tag, der geradezu nach einer Wiederholung schreit.

Erster Zappelphilipp-Gottesdienst 2018

Gott versorgt mich, auf ihn kann ich mich verlassen!

Gott versorgt mich, auf ihn kann ich mich verlassen! Diese Erkenntnis stand am Ende des ersten Zappelphilipp-Gottesdienstes in diesem Jahr, der sich ganz der Geschichte Elias und seiner Flucht vor König Ahab widmete. Gleich zu Beginn war reichlich Interaktion angesagt: bei den Bewegungsliedern rund um das Thema Gottes Liebe, Treue und Güte kamen die zahlreichen Kinder und Erwachsenen nicht zum Stillsitzen in den Kirchenbänken. Auch beim Anspiel hieß es dieses Mal nicht einfach nur zuhören, die Kinder wurden selbst Teil der Geschichte. Zur Vorbereitung bastelten sich alle eine Rabenmaske, kaum war dies geschafft, flatterte die Rabenfamilie auch schon munter durch die Kirche. Im Laufe der Geschichte versteckt sich Elia in einer Höhle und hat schrecklichen Hunger. Wie gut, dass Gott unsere Rabenkinder losschickt und jedes Vöglein ein Stück Brot zum Teller vor Elias Versteck bringen darf. Am Ende der Geschichte durften sich alle auch selbst ein Stück Brot schmecken lassen, und beim abschließenden Segen im Kreis vor dem Altar war allen klar, dass Gott auch ungewöhnliche Dinge tut, damit es uns Menschen gut geht.

Rückblick Erntedank

„Pieps, Pieps“, so tönt es leise aus Richtung Kanzel, gerade als Pfarrer Aller zu seiner Erntedankpredigt schreiten will. Doch die Kirchenmaus Amalie macht ihm einen Strich durch die Rechnung, denn Sie will die Gelegenheit nutzen und selbst einmal ins Mikrofon sprechen. Sie hat den erstaunten Besuchern des Familiengottesdienstes am Erntedankfest in Züttlingen nämlich einiges zu sagen und ausserdem hat sie sogar ihre eigenen Erntegaben mit dabei! Für alle Kinder und Erwachsenen gibt es etwas ganz Kleines, aus dem einmal etwas ganz Großes werden kann: einen Apfelkern. Als der auch noch das Wort ergreift hört die Gemeinde, wie wunderbar Gott alles gemacht hat und dass schon alles, was einen Apfelbaum ausmacht in den winzigen Kern gelegt ist. Wir dürfen dankbar sein für alles, was Gott uns durch die Natur schenkt. Der bunte Gottesdienst am 1.Oktober wurde mitgestaltet von den Konfirmanden, die Pfarrer Aller tatkräftig bei den Einsetzungsworten und beim Ausgeben des Abendmahls unterstützten. Nicht zu übersehen war auch das Jubiläum des Zappelphilipp-Teams, das in diesem Rahmen mit zahlreichen Elementen aus den Zappel-Gottesdiensten gefeiert wurde. Auf zwei Schautafeln konnte man sich einen Überblick über das Wirken des Teams während der letzten 10 Jahre verschaffen. Neben einigen Fotos und Requisiten von diversen Anspielen waren vor allem auch die zahlreichen Bastelarbeiten zu sehen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten. Nach dem Gottesdienst wurde im schön dekorierten Gemeindehaus beim gemeinsamen Mittagessen weitergefeiert. Bei Schnitzel, Salat und Eis fand das diesjährige Erntedankfest einen schönen Abschluss. Ein herzliches Dankeschön geht an alle fleißigen Helfer, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

Sonntag, 16.Juli 2017 – Begrüßung und Verabschiedung

Am Sonntag durfte Pfarrer Aller im Gottesdienst einen runden Bogen von der Begrüßung der neuen Konfirmanden bis zur Verabschiedung der langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeiter Herbert und Elisabeth Schwarz spannen. Mit selbstgedichteten Reimen stellten sich die zukünftigen Konfirmanden Dana Albrecht, Isabel Scholl, Melina Weispenning, Jannes Martin und Pascal Pfitzke gegenseitig vor. „Und ab jetzt, das ist der Knaller, sind wir Konfis bei Pfarrer Aller!“ Von ihren Konfirmandenbegleitern durften sie ihre Bibeln in Empfang nehmen und ihre selbstgestalteten Konfikerzen an der Osterkerze entzünden. Nach der Predigt war es Zeit Abschied zu nehmen: Nach 26 Jahren ehrenamtlicher Mitarbeit unter anderem als KGR-Vorsitzender, Jungscharleiterin, Hauskreisleiter und Organisatorin des offenen Singens verlassen Herbert und Elisabeth Schwarz Züttlingen und ziehen nach Eppingen. Eine Hortensie, die verpflanzt wird und Gottes Segen begleiten sie in ihren neuen Lebensabschnitt. Nach dem Gottesdienst war noch genügend Zeit zur Begegnung bei Sonnenschein in unserem Pfarrgarten bei einem wunderbaren, abwechslungsreichen Mitbring-Buffet. 

Vielen Dank an alle Helfer, die zum Gelingen dieses schönen Tages beigetragen haben.          (AM)  

Gottesdienst im Grünen

Bei schönstem Sommerwetter durfte die Züttlinger Kirchengemeinde gemeinsam mit ihren Gästen aus Siglingen an Christi Himmelfahrt Gottesdienst im Grünen feiern. Dass die Gottesdienst-Besucher den größtmöglichsten Abstand zu Pfarrer Kettnacker-Prang hielten, lag nicht an ihm, sondern war dem wohltuenden Schatten geschuldet. Der Pfarrer nahm es mit Humor und war froh über seinen eigenen Sonnenschirm unter dem er mit seiner gewohnt lockeren Art predigte. Nach dem Gottesdienst freuten sich die Besucher über lecker gebruzzelte Grillwürste und ein Salatbüffet, das keine Wünsche offen ließ. Bei interessanten und lustigen Gesprächen verflog die Zeit wie im Flug. Nun gilt es noch ein herzliches Dankeschön zu sagen an alle helfende Hände, die sich an diesem Tag eingebracht haben. Bei Gelegenheiten wie diesem Gemeindefest werden immer wieder Biertischgarnituren benötigt. Vielleicht haben Sie noch welche ungenutzt im Keller stehen und möchten sie uns spenden?

 

Dann freuen wir uns über Ihre Rückmeldung im Pfarramt (Tel. 1405 oder pfarramt.zuettlingen@elkw.de)

 

Vielen herzlichen Dank!

“Gracias Jésus por tu amor – Danke Jesus für deine Liebe“

Mit diesen Zeilen eines spanischen Dankeslieds stimmte uns Herr Burst vom Kinderwerk Lima auf den Familiengottesdienst am Palmsonntag ein. Mit seiner kurzweiligen Erzählweise, vielen Bildern und kurzen Filmen aus Peru brachte er den Gottesdienst-besuchern die Arbeit des Kinderwerks auf anschauliche Weise nahe. Er gab einen Überblick über die Johannes-Gutenberg-Schule in der peruanischen Hauptstadt und über die Lebensweise der Schüler, von denen viele aus den ärmeren Vierteln der Stadt stammen. Eines dieser Kinder ist Camilla, das Patenkind unserer Kinderkirche. Camilla lebt mit ihren Eltern am Rand von Lima, ihr Vater bedruckt auf dem Dach des Hauses T-Shirts, die er verkauft, ihre Mutter verdient mit dem Verkauf von Getränken etwas Geld hinzu. Unter anderem durch die Spenden der Kinderkirchkinder ist es für Camilla möglich, die Schule zu besuchen und eine Ausbildung zu machen. Herr Burst zeigte Fotos von Camilla zu Hause mit Ihrer Familie, im Unterricht und beim Sport und ließ uns so ein kleines bisschen am Alltagsleben in Peru teilhaben. Am Ende seines Berichts erzählte er noch von Camillas großem Wunsch, die Kinder unserer Kinderkirche gerne einmal zu sehen. Er machte Fotos von unseren kleinen Gemeindemitgliedern, um sie bei nächster Gelegenheit nach Peru zu schicken.

Als besonderer Gast war auch Herr Neef, der Gründer des Kinderwerk Lima, im Gottesdienst dabei. Mit seinen 91 Jahren erklomm er die Treppe zum Altar mit mehr Schwung als mancher Mittvierziger und auch die Interviewfragen beantwortete er mit einer beeindruckenden Vitalität. Hier und auch bei den Gesprächen beim gemeinsamen Mittagessen wurde deutlich, wie fest er im Glauben verwurzelt ist und mit welcher Leidenschaft er sein Leben für Jesus und das Kinderwerk einsetzt. Nach dem Kaffeetrinken konnte man sich noch mit schönen und nützlichen Dingen aus Peru eindecken, ehe ein schöner Familientag sein Ende fand.